Kalbschnitzel mit Karotten-Püree

Das ist ein Wiener Schnitzel.  Ein dünnes, paniertes  & ausgebackenens Schnitzel aus Kalbfleisch. Es gehört zu den bekanntesten Spezialitäten der Wiener Küche. Auch Schnitzel aus anderen Fleischsorten werden umgangssprachlich so bezeichnet, wenn sie in Wiener Panade  zubereitet werden. Allerdings müssen solche dann als „Wiener Schnitzel vom Schwein“ (in Gaststätten Österreichs auch häufig „Wiener Schnitzel (Schw.)“) bezeichnet werden. In Deutschland sei es zulässig, so ein Urteil des Jahres 2009, dass ein „Wiener Schnitzel“ auch ohne weitere Angaben vom Schwein stammen dürfe. Ich persönlich finde das nicht ok, denn ein Wiener Schnitzel sollte nur mit Kalbfleisch gemacht werden dürfen. Aber mich hat keiner gefragt. Ich benötige:

  • dünne Scheiben vom Kalbfleisch ( etwa vier Millimeter dünne Schnitzel aus der Keule )
  • Butterschmalz
  • Salz, Pfeffer, Mehl, Ei, Panko
  • Karotten, Zwiebeln
  • Butter, Muskat, Salz, Pfeffer, Koriander, Zucker
  • frische Blattpetersilie, rote Zwiebeln, Oliven-Öl

Vor dem Servieren brate ich noch ein paar rote Zwiebeln in Butter an und dekoriere das Schnitzel damit. Mehr als Karottenpüree und das Schnitzel braucht man nicht um glücklich zu werden. Oder doch noch mehr?

3 Gedanken zu “Kalbschnitzel mit Karotten-Püree

  1. Nein, man braucht nicht viel mehr. Ich finde das auch nicht gut, ein Wiener Schnitzel vom Schwein ist halt kein Wiener. alles andere ist Etikettenschwindel. Es gibt eh nur ganz wenige Merkmale, an denen man eine Bezeichnung festmacht, eine davon ist Kalb, wenn man das auch noch aufgibt, wird’s beliebig. Da fühlt man sich als Kunde leicht veräppelt. Ich gehe auch nicht ins Autogeschäft, bestelle einen Mercedes und bekomme dann einen Trabi serviert.

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      1. Fleisch-Ersatz geht schon, so wie es ja auch Kaffee-Ersatz gibt, der anderes enthält nur keinen Kaffee. Und Fleisch-Ersatz enthält halt kein Fleisch. Was anderes wäre es, wenn man sagen würde Ersatzfleisch und dann wäre aber kein Fleisch drin. Das geht nicht, dann dürfte man nicht von Ersatzfleisch sprechen. Bei uns war zu Anfang der Coronazeiten die Rede vom Abstandhalten im Maße eines Baby-Elefanten. Dabei gibt’s gar keine Elefanten dieser Art. Was es gibt sind Elefantenbabys, die hat man damit gemeint, aber nicht gesagt.

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