Reibekuchen mit Stremel-Lachs

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Was sagt den WikiPedia dazu: Hauptzutat sind geschälte und roh geriebene Kartoffeln. Anschließend wird die Masse leicht ausgedrückt und mit Hühnerei und Mehl zu einem dünnen Teig vermengt. Der mit Salz und Muskat gewürzte Teig wird sodann in heißem Fett zu Fladen ausgebacken. Aber da wir im Rheinlad sind nahe Köln noch dieses zu Information: Woanders nennt man die in Köln so beliebten Rievkooche Reiberdatschi, Kartoffelplätzchen oder schlicht Kartoffelpuffer. Der Kölner meint allerdings (mal wieder) er hätte es erfunden. Ein Teig aus Kartoffeln, Zwiebeln & Eiern, im heißen Öl knusprig gebacken, serviert mit Schwarzbrot, Rübenkraut oder Apfelmus ist für den Kölschen das ideale Essen am fleischlosen Freitag. Oder als fettige Basis für einen Abend mit viel Kölsch. Oder eigentlich immer, wenn der Hunger kommt. Hauptsache heiß, direkt aus der Pfanne auf den Teller. Soviel dazu. Ich erlaube mit eine kleine Variation, denn ich integriere einen Einfluss aus der büöhmischen Küche. Denn dort mischt man unter den Kartoffelteig noch viel Knoblauch, Kümmel & Majoran. Ich benötige:

  • Kartoffeln, am liebsten Annabella,
  • Eier, Mehl, Sahne
  • Knoblauch, Salz, weißer pfeffer, Kümmel, Majoran
  • Gänseschmalz oder Raps-Öl
  • Stremel-Lachs

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Die geschälten Kartoffeln werden gerieben, grob oder fein, wie es beliebt. Darunter werden die Eier, Mehl, Sahne, Salz Pfeffer, klein gehackter Knoblauch, Kümmel & Majoran gemischt. Dieser Kartoffelteig sollte direkt zu reibekiuchen gebraten werden, den wenn der teig länger steht oxidieren die Kartoffeln mit Sauerstoff und der Teig wird unansehnlich braun.

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Portionsweise wird der Kartoffelteig in einer Pfanne in Öl (ich nehme Gänseschmalz) zu Plätzchen ausgebacken.  Wie gesagt: noch heiß schmecken die Rievkooche am besten. Und so werden die ersten schon direkt noch heiß gegessen. Die restlichen kommen auf den Tisch. Mit Stremel-Lachs serviert oder mit Rübenkraut (Grafschafter Goldsaft) und Schwarzbrot  sind sie ein Lieblingsessen des Rheinländers. Dazu natürlich ein Kölsch. Für Nichtrheinländer. das ist Bier.

 

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