Was wäre, wenn…..

Man sollte mal darüber nachdenken. Manchmal sind die oft wiederholten sogenanten Wahrheiten nicht wirklich wahr. Auch was oft und immer gesagt wird, darf kritisch hinterfragt werden. Hier in dem Artikel aus Spektrum ist eine unübliche Sicht auf das Einkaufsverhalten (regional).

http://www.spektrum.de/kolumne/was-waere-wenn-global-besser-waere-als-regional/1662312

Es würde mich interessieren, was Ihr so darüber denkt.

 

6 Gedanken zu “Was wäre, wenn…..

  1. Kann sein, kann nicht sein. Öko wird seit geraumer Zeit mit soviel missionarischem Eifer durch die Medien gepeitscht, dass ich automatisch Stirnrunzeln bekomme.
    Ich finde es auf jeden Fall wichtig, die Ernährungssicherheit und -souveränität nicht aus der Hand zu geben und würde noch einen Schritt weiter ins regionale, nämlich lokale gehen: wäre super, wenn jeder ein ganz kleines bisschen zumindest anbauen würde und vielleicht mit den Nachbarn tauscht. Das Wissen, wie man Lebensmittel erzeugt, Tiere schlachtet, alles verarbeitet sollte eben nicht verloren gehen.

    LG Oli, die heute 1Kilo Auberginen gegen Wildbratwurst getauscht hat

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    1. Hallo Oli, es stimmt ja was Du sagst. Aber Du bist in der komfortablen Lage einen Garten oder Grundstück zu haben wo Du Dich in dieser Hinsicht (Nahrungsmittele anbauen) verwirklichen kannst. Aus dieser Sicht ist es wunderbar und richtig, wenn man eigenes Gemüse und Obst oder vileelicht sogar Hühner, Schweine oder Kaninchen hat. Doch fürdie meisten Menschen ist das ein Luxus den sie nicht haben. Sie sind darauf angewiesen auf dem Markt im Handel oder beim Landwirt zu kaufen. Und da kommt das Angebot ins Spiel. Wer steuert das Angebot???? Der produzent? Der Handel? oder doch der Verbraucher? Also ich. Das alles ist doch sehr kompliziert und unüberschaubar. Es bleibt ein leichtes Unbehagen. Liebe grüße aus Bonn am Rhein Hartmut

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      1. Hallo Hartmut, klar, ich habe es insofern gut, als dass ich anstatt Urlaube, Autos oder Spirenzchen zu kaufen, auf diesen Hof gespart habe aber ich glaube, dass es das gar nicht braucht. Letztlich ist es ganz viel Kopfsache, wie Nachhaltig man lebt, wirtschaftet und ob man im Balkonkasten Basilikum anbaut oder Geranien. In Kriegszeiten haben auch Städter es geschafft, ihre Nahrung zum größten Teil selber zu erwirtschaften (Stichworte dazu: War Garden + Victory Garden), da hat es aber auch sicher niemanden gestört, wenn im Hinterhof auf engstem Raum 30 Hühner gegackert und gestunken haben. 😉

        Mittlerweile gibt es viele urbane Initiativen, die Lebensmittel statt Zierpflanzen anbauen (Stichwort: #growfoodnotlawn) und wenn man das auf die ganze Stadt ausweitet, hat man die ‚Transition Towns‘. In Kanada (ich glaube sogar Toronto) und Argentinien sind mir auf jeden Fall Beispiele bekannt, wo das ausgezeichnet funktioniert. Es ist ein weites Feld, die Strippenzieher sind Multimilliarden-Konzerne, die auch Pharmazeutika herstellen, alles ist verwoben und – wie du sagst – unüberschaubar.
        Unbehagen bleibt.

        LG von Oli, die heute Bohnen gegen Tomaten getauscht hat

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      2. Lieber Oli, zum Glück ist nicht mehr Krieg hier bei uns. Man kann nur für die Menschheit hoffen & sich dafür einsetzen, dass irgendwann Frieden für Alle herrscht. Bis dahin gibt es Obst & Gemüse vom Markt. Viele Grüße Hartmut

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      3. Ja, hoffen wir, dass der Frieden diesmal lange hält. Solange waren die Beispiele aus Kriegszeiten eben das: Beispiele dafür, dass es sehr wohl funktionieren kann (wenn alle an einem Strang ziehen müssen.) 😉

        Das war der Kern meiner Aussage, missionieren und Missionare mag ich auch nicht.
        VG Oli

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  2. Die Behauptung, dass Lebensmittel aus der Region frisch und vor allem umweltfreundlich seien, war mir immer schon suspekt und ist somit falsifiziert. Sie widerspricht David Ricardos Satz von den komparative Kosten („jedes Land sollte sich auf Produktion und Export derjenigen Güter spezialisieren, die es mit dem kleinsten absoluten Kostennachteil (relativer komparativer Kostenvorteil) produzieren kann.“) und hat etwas nationalistisches Anrüchiges. Ich fühle mich bestätigt. Vince Ebert hat das bravourös, wie man das von ihm gewohnt ist, untersucht.

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