Fines de Claires

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An Austern scheiden sich die (Geschmacks)-Geister. Es ist ja auch gewöhnungsbedürftig dieses glibbrige Zeug. Und dann leben sie auch noch. Das ist auch unbedingt notwendig, wenn man sich nicht vergiften will. Aber es gibt da noch einige andere Sachen die von vielen nicht gegessen werden. Zum Beispiel Innereien, Schnecken oder Froschschenkel die bei unseren französischen Nachbarn sehr beliebt sind. Im hohen Norden gibt es eine Fischzubereitung die zu essen mehr als Überwindung kostet. Insekten sind ja mittlerweile bei Mutigen auch willkommen. Das kann jeder halten wie er will. Ich ziehe ein paar Fines de Claires den Insekten vor. Ich benötige für dieses Essen:

  • frische Austern (pro Person 6 oder 12 Stück)
  • Zitrone, rote Zwiebel, Rotwein-Essig, Pfeffer aus der Mühle
  • Roggenvollkornbrot vom Bäcker, gesalzene bretonische Butter

Die Austern werden gut gekühlt, lebend und im geschlossenen Zustand angeliefert. Also muss ich sie mühsam öffnen. Das ist nicht ganz ungefährlich. Also Vorsicht ist geboten beim Hantieren mit den Austernöffner, einem spitzen messerartigem Instrument.Die geöffneten Austern werden bis zum Servieren auf Eis gebettet.

Rote Zwiebel in wirklich kleine Würfelchen hacken und in Rotwein-Essig versenken. Die Zitrone halbieren, Vollkornbrot & Butter bereit stellen. Die Variante „mit Curry-Zabaione  überbackenen Austern“ gibt es nächste Woche. Dieses mal also rohe Austern. Dazu ein schöner trockener Weißwein (Entre deux mers) oder aber ein frisches Bitburger-Pils passen gut als Begleitung.

3 Gedanken zu “Fines de Claires

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