Krüstchen von der Ente mit buntem Gemüse

Von der Festtags-Ente waren noch die Reste im Kühlschrank.  Die Knochen habe ich mit Wurzelgemüse im Backofen geröstet und dann daraus einen Entenfond gekocht. Die Fleischreste wurden für das Krüstchen verarbeitet. Im Raum Köln  wird eine kleine – meist aufgewärmte – Portion Gulasch  mit Röggelchen als Krüstchen warm bezeichnet. „Kurstgin“ ist bereits im 16. Jahrhundert in Köln als abendliche Fastenspeise belegt. Nach dem Grundsatz „Liquida non frangunt ieiunium – Flüssiges bricht das Fasten nicht“ erfüllte ein Stück Brot mit einer trinkbaren Suppe das Fastengebot in der Fastenzeit. Im Kölner Brauhaus gibt es das ganze Jahr über Krüstchen auch außerhalb der Fastenzeit. Ich dachte mir, es muss nicht immer Gulasch sein, also habe ich den Entenfond als Brühe und die Fleischreste von der Ente als Einlage umfunktioniert zum „Krüstchen Ente“. Als Beilage dieses mal auch keine Röggelchen sondern Gemüse.

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Für die Gemüsebeilage gibt es Hakaido, blaue Kartoffeln, Rübchen & Rosenkohl. Das wird mit Kräutern (Thymian & Rosmarin) im Backofen geröstet.

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Einige Rübchen habe ich für ca. 8 Minuten in Salzwasser blanchiert und dann im Butter geschwenkt. Wer es nicht so bunt treiben möchte nimmt diese Variante.

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Hier ist das Bunte Gemüse mit dem Krüstchen vereint. Das sieht schön appetitlich aus und ist sehr lecker.

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