Rosenkohl, gebacken mit Blutwurst & Apfelwürfel

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Der Rheinländer isst gerne zur Blutwurst `mal Kartoffelpü. und Apfelpü. mit Zwiebeln. „Himmel un Äärd“ eben. Ich dachte, mit anderen Beilagen geht das auch. Und hier ist nicht das Gemüse, der Rosenkohl die Beilage, sondern die Hauptzutat. Die Blutwurst ist die Beilage. Also Rollentausch.

Beim Einkauf des Rosenkohls darauf achten, dass die Röschen noch fest geschlossen sind und die Blätter nicht abstehen. Beim vorbereiten des Rosenkohls, also dem Putzen, werden die äußeren Blätter entfernt und die Röschen dann längs halbiert. Den Backofen auf 220 Grad vorheizen. Auf ein Backblech etwas  Olivenöl verteilen, Rosenkohl darauf legen. Um einen kleinen Touch Italien ins Spiel zu bringen, reiben wir noch etwas Zitronenschale darüber und legen ein paar Rosmarinzweige dazu. Die Röschen sollten gleichmäßig auf dem Blech verteilt sein. 20 – 30 Minuten backen. Etwas Biss sollten die Röschen noch haben. Nach dem Braten noch salzen und etwas Pfeffer aus der Mühle darüber. Die Äpfel schälen, in Würfel schneiden und in gesalzener Butter, der „Guten Bretonischen“, in der Pfanne braten. Leicht anbräunen sollten die Apfelstücke schon. Dicke Blutwurstscheiben  werden in Mehl gewälzt und auch in der Pfanne gebraten. So, jetzt muss nur noch angerichtet werden.

In der Sensorik haben wir hier den bißfesten Rosenkohl, die leicht cremigen Äpfel und die körnige bis cremige Blutwurst. Im Geschmack sind da die Aromen von Rosenkohl, etwas bitter, erdig mit Röstaromen vom braten. Der Apfel leicht säuerlich & karamellisiert sowie die Blutwurst, die vom Braten in der Pfanne Röstaromen hat und leicht bitter, nach Blutwurst schmeckt.

Da es sich nicht um die rheinische Variante handelt, trinken wir dazu auch kein Kölsch, sondern ein Gläschen Wein. Es passt roter oder weißer dazu. Ganz nach Belieben.

5 Gedanken zu “Rosenkohl, gebacken mit Blutwurst & Apfelwürfel

      1. An sich eine gute Idee, auf die Art habe ich es zumindest schon einmal geschafft, die bessere Hälfte von Pfannkuchen zu überzeugen. Den Anbau von Rosenkohl lasse ich mir auch nicht nehmen, also werde ich beim Verarbeiten an dieses Rezept denken. 🙂

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